
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Tag für ECHTE Frauengesundheit
Bereits seit 34 Jahren macht der „Internationale Aktionstag für Frauengesundheit“ jeden 28. Mai auf die Wichtigkeit der körperlichen und psychischen Gesundheit von Frauen aufmerksam. Unter dem Motto “Our health, our rights, our lives” unterstützen weltweit zahlreiche Menschen- und Frauenrechtsorganisationen diesen Aktionstag, dazu gehören etwa Planned Parenthood und andere Organisationen, die sich der reproduktiven Gesundheit und der Rechte für Frauen verschrieben haben.
Körperliche Gewalt gegen Frauen, Brustkrebsrisiken, Benachteiligungen durch die COVID-Pandemie werden lobenswerterweise aufgezeigt. Allerlei Gutes findet sich in dem Topf namens „sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen“, in den diese Organisationen aber beinah unmerklich ein universelles „Recht auf Abtreibung“ untermischen, als würde es sich dabei um etwas Gutes, eine Errungenschaft für Frauen handeln.
Dabei wird vollständig ausgeblendet, welche körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen für die Frauen durch ebendiese Abtreibungen entstehen können und unter welchen Druck sie durch diesen geforderten „einfachen und billigen“ Zugang gesetzt sind.
So müsste sich ein wirklich authentischer „Tag der Frauengesundheit“ mit derselben Hingabe der Erforschung dieser Schäden, die durch Abtreibung entstehen, widmen. Und nicht nur, weil 100% der von Abtreibung Betroffenen Frauen sind, sondern weil auch 50% der abgetriebenen Kinder Frauen sind. Make a Stand! ALL Women’s Health Matters! Take Action!
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