
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















#Fairänderung wagen!
Die Gerüchteküche brodelt. In den USA scheint sich ein historischer Wendepunkt in der Abtreibungsdebatte abzuzeichnen. Im Urteil Roe vs. Wade aus dem Jahre 1973 entschied der Oberste Gerichtshof, dass Abtreibungen in den ersten beiden Trimestern der Schwangerschaft (also bis zur 24. Woche) nicht verboten werden dürfen. Nun könnte dieses Urteil nach fast 50 Jahren aufgehoben werden und den einzelnen Bundesstaaten ermöglich, davon abweichende Gesetze zu erlassen. Diese könnten restriktiver aber auch liberaler sein als Roe vs. Wade.
Auch hierzulande gehen die Wogen hoch. So befürchtet etwa Petra Bayr (SPÖ), Präsidentin des Europäischen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Rechte, ein „dunkles Zeitalter“ und gar eine „Bedrohung von Menschenrechten“ und fordert, Abtreibung in die Grundrechtecharta der Europäischen Union aufzunehmen.
Das soll also Fortschritt sein? Abtreibung als Menschenrecht? Wie widersprüchlich diese Forderung ist, muss nicht weiter ausgeführt werden.
Ja, auch wir von #fairändern denken laut über die Abtreibungspraxis hierzulande nach und zeigen Missstände auf. Auch bei uns gibt es nach 50 Jahren einiges zu evaluieren und zu verbessern! Abtreibung ist nichts Gutes. Und keine Forderung, keine Entrüstung, kein starres Verharren auf uralten Slogans kann daran etwas ändern. Es braucht Mut zur #fairänderung, zur #fairbesserung!
Der Internationale Aktionstag für Frauengesundheit am 28.5. sollte in diesem Zeichen des Neudenkens, des Bewusstwerdens, des Hinschauens, stehen. Fortschritt statt Beharren auf dem Status Quo! Meter machen statt keinen Millimeter!
#ungeplantschwanger #abtreibung #RoevsWade #Metermachen #keinenMillimeter #esgibtalternativen #fairändern
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