
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Es braucht aber Gespräch!
Unter Beifall und Protest, unter Wut und Freudentränen wurde vergangene Woche in den USA das landesweite „Recht auf Abtreibung“ gekippt. Jeder Bundesstaat entscheidet nun wieder selbst, wie er mit dem Thema umgeht.
In der ganzen Welt gehen die Meinungen darüber auseinander. Die Reaktionen sind heiß und leidenschaftlich – auf beiden Seiten. Gespräche und Fernsehdiskussionen laufen, gemeinsam wird versucht zu verstehen, wie es zu Urteil und Aufhebung kam und welche Auswirkungen das für unsere Welt haben könnte.
Wir von #fairändern mischen kräftig mit, das Thema ist zu wichtig, um darüber zu schweigen. Respektvolle Diskussion, auch wenn sehr unterschiedliche Standpunkte vertreten werden, sind die Grundfeste jeder demokratischen Gesellschaftsordnung. Dort, wo nicht mehr geredet, sondern vorgegeben wird, herrscht Diktatur.
Sehr befremdlich ist daher die Gesprächsverweigerung von zwei Verantwortungsträgerinnen im österreichischen Parlament, der Frauensprecherinnen der SPÖ, Eva-Maria Holzleitner, und der GRÜNEN, Meri Disoski, die sich entschlossen haben, an der Pro und Contra Sendung von Puls 4 nicht teilzunehmen. Der Grund: Die anderen Geladenen waren anderer Meinung als sie selbst. Ein erschütterndes Beispiel einer neuerdings um sich greifenden Haltung, die sich dem gesellschaftlichen Diskurs verschließt. Nicht nur traurig, sondern eine Gefährdung der Demokratie.
#fairändern steht für lösungsorientiertes Gespräch. Bei der komplexen Frage einer ungeplanten Schwangerschaft braucht es die besten Gedanken der klügsten Köpfe unseres Landes. Wir reden weiter. Wir stehen für Fortschritt.
#ungeplantschwanger #Abtreibungsdebatte#RoevsWade #Frauenrechte #empowerment #prowoman #wirbleibenimGespräch #esgibtimmereinenWeg #fairändern
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