
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Wir bleiben dran!
Familienministerin Raab veröffentlichte kürzlich unsere geforderte „Beratungs-Broschüre“! Der erste Teil der #fairändern-Forderung einer Informationspflicht ist Wirklichkeit geworden. Nun gibt es endlich Material für Gynäkologen und Ärzte gynäkologischer Ambulanzen, das an Schwangere ausgehändigt werden kann. Erstmals liegt der Fokus einer Broschüre eines Ministeriums nicht auf trockenen rechtlichen Hinweisen, sondern auf warmherzigen Ermutigungen, die schwangeren Frauen in Konfliktsituationen in ganz Österreich Mut machen!
Themen wie „Wie weiß ich, ob es meinem Baby gut geht?“, „Keine Schwangerschaft ohne Sorgen“, „Bildung, Beratung und Begleitung“ führen die Gedanken einer Schwangeren hin zu dem, was sie sich wünscht: Das Beste für sie und ihr Baby! Die 40-seitige Broschüre behandelt auch heiße Themen wie „Anonyme Geburt und Babyklappe“, „Adoption“ oder „Bin ich zu jung für ein Baby?“ und erklärt sie ausführlich und gut.
Die Broschüre wird an alle Frauenärzte, Landesfamilienberatungsstellen und gynäkologischen Ambulanzen geschickt. Sie soll das Herz jeder Schwangeren berühren, Druck und Hoffnungslosigkeit nehmen und Alternativen aufzeigen. Es sind echte Unterstützungen übersichtlich zusammengefasst und werden aktiv angeboten. Sie kann hier (LINK) heruntergeladen oder in gedruckter Form unter [email protected] bestellt werden. Bestellen Sie Exemplare für sich, Ihre Bekannten, zum Weitergeben, für Ihre Pfarre oder Gemeinde. Je mehr Verbreitung diese ganz hervorragende Broschüre findet, desto besser!
#fairändern bleibt dran, damit auch die anderen Forderungen noch umgesetzt werden und vor allem ungeplant schwangere Frauen in Österreich die bestmöglichen Chancen erhalten!
#ungeplantschwanger #schwanger #familienministerium #informationspflicht #bedenkzeit
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