
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Zwangsabtreibung als Kriegsmittel
Im Bürgerkrieg in Nigeria entführen die islamistischen Boku Haram immer wieder Mädchen und Frauen, um sie zu versklaven und zu vergewaltigen. Doch selbst wenn es den Gepeinigten gelingt zu fliehen, wird ihnen oft furchtbare Gewalt angetan. Werden sie nämlich schwanger vom nigerianischen Militär aufgegriffen, führt man sogar bis ins achte Monat hinein Zwangsabtreibungen durch, gegen den Willen der Schwangeren. Für das Militär sind diese Kinder ebenfalls Terroristen und dürfen nicht zur Welt kommen. Eine furchtbare Gewalt, die diesen Frauen, die eben der Hölle entflohen sind, widerfährt.
Bintu Ibrahim wurde jahrelang von den islamistischen Terroristen gefangen gehalten. Als ihr schwanger die Flucht gelang, wurde sie von nigerianischen Soldaten ins Krankenhaus gebracht, um dort Spritzen verabreicht zu bekommen, die ihr Kind töteten. Das geschah gegen ihren Willen, denn sie wollte das Kind, das in ihren Augen nichts Unrechtes getan hat, behalten.
Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters (LINK) zufolge handelt es sich um tausende bestätigte derartige Fälle. Ein furchtbares Schicksal!
#fairändern setzt sich kompromisslos gegen Gewalt an Frauen ein, unser Schwerpunkt liegt auf den Frauen in Österreich. Denn auch hier spielen Gewalt und Druck in Richtung Abtreibung eine größere Rolle als gemeinhin angenommen wird. Wir brauchen endlich eine valide #Motivforschung, um Gewalt gegen Frauen aufzuspüren und entschieden entgegenwirken zu können!
#Abtreibung #Zwangsabtreibung #ungeplantschwanger #gemeinsamgegenGewalt #Frauenrechte
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