
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Furchtbares musste eine Schwangere in den USA erleiden: Tamika Thomas war schwanger als sie von ihrer Apotheke fälschlicherweise eine Abtreibungspille statt eines Schwangerschaftshormons ausgehändigt bekam.
Die Frau war nach einer In-Vitro-Fertilisation im Jahr 2019 mit Zwillingen schwanger und sollte zusätzliche Hormone nehmen, die ihr der Arzt verschrieb. In der Apotheke verwechselte man diese mit der Abtreibungspille, die sie dann einnahm. Kurz darauf setzten Krämpfe ein und Tamika Thomas verlor ihre Zwillinge. Bis heute leidet sie unter den Folgen dieses schweren Fehlers. Auch die Entschädigung in der Höhe von 10.000 € – wie in den USA üblich – trösten nicht über so einen Verlust hinweg!
Immer mehr Abtreibungen werden medikamentös durchgeführt, die Frauen werden allein mit den Tabletten nach Hause geschickt. Das Erlebte bleibt unsichtbar, die Frau und ihr Leid versteckt hinter der Badezimmertür. Immer wieder geschieht es, dass die Frau nach Einnahme der starken Hormone lebensgefährliche Blutungen erleidet.
Was dieser tragische Fall leider auch bewusst macht, ist, wie missbrauchsanfällig gerade die Abtreibungspille ist. Die Einnahme kann ohne Wissen der Schwangeren erfolgen! Partner, die die Schwangerschaft der Frau ablehnen, Eltern die „das Beste“ für die minderjährige Tochter wollen, vielleicht sogar Arbeitgeber, die eine Mitarbeiterin nicht gehen lassen möchten – all dies sind sehr reale Szenarien die ohne Zweifel bereits geschehen!
Wie dieser Gewalt gegen schwangere Frauen entgegentreten?
Wie ungewollte Abtreibungen verhindern?
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Schwangere bekommt versehentlich Abtreibungspille von Apotheke: “Sie haben mein Baby getötet” (miss.at)
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