
Petra Wallner
Diplomkrankenpflegerin, LKH Hochsteiermark Standort Leoben
Wo Leben beginnt wächst die größte Liebe!
Als Diplomkrankenpflegerin im geburtshilflichen Bereich darf ich tagtäglich frischgebackene Eltern bzw. werdende Eltern begleiten. Meist ist es bewegend zu erleben, mit wieviel Liebe Eltern ihr Kind erwarten und wie wichtig es ist, ihnen in dieser besonderen Zeit Halt und Unterstützung zu geben.
Nicht alle Eltern können sich unbeschwert auf ihr Kind freuen. Manche stehen vor großen Herausforderungen oder befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation.
Ich unterstütze #fairändern, weil ich weiß, dass Schwangere in Krisensituationen vor allem eines brauchen:
Menschen, die ihnen zuhören, sie beraten, sie ermutigen und an ihrer Seite stehen. Ein Wort des Mutes, Mitgefühl und unterschiedlichste Hilfestellungen können den entscheidenden Unterschied machen und neue Hoffnung schenken!
















Verhindern. Ein böses Wort?
Welches Bild haben Sie im Kopf, wenn Sie das Wort “verhindern” hören? Einige denken vielleicht an „hindern“ und verbinden dieses Wort mit Einschränkung und Blockade. Jemand will uns daran hindern, etwas zu tun oder voranzukommen. Etwas verhindern kann aber durchaus positiv gemeint sein: man kann Unfälle verhindern oder auch Kriege und Konflikte. In diesen Fällen geht es darum, durch Handlungen oder Vorsichtsmaßnahmen ein unerwünschtes Ereignis zu vermeiden.
Eine Abtreibung ist so ein „unerwünschtes Ereignis“. Wer träumt schon als Kind davon, einmal eine Abtreibung zu haben? Worte lösen unterschiedliche Bilder und Emotionen in uns aus. Damit spielen Autoren und Journalisten. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel des Standard wurde anlässlich der kommenden Nationalratswahl die Haltung der unterschiedlichen Parteien zum Thema Schwangerschaftsabbruch abgefragt. Einige Parteien wollen, dass die Lage ungewollt Schwangerer „besser werden“ soll, andere wollen „Abtreibungen verhindern“.
Unsere Aufgabe liegt tatsächlich darin zu überlegen, WIE die Lage der ungeplant Schwangeren besser wird. Vielleicht ja sogar durch Verhinderung von Abtreibungen? Weil eine Abtreibung nun mal ein unerwünschtes Ereignis ist, das man durch Handlungen oder Vorsichtsmaßnahmen vermeiden kann?
Das ist jedenfalls unser Zugang von #fairändern. Stellen Sie sich vor, in ein paar Jahren gäbe es nur noch ganz wenige Schwangerschaftsabbrüche in Österreich, weil sich viele Frauen und Familien durch ausreichende Unterstützungsmaßnahmen für ihr Kind entscheiden. Sicher löst diese Bemerkung ein schönes Bild in Ihrem Kopf aus!
#schwanger #ungeplantschwanger #abtreibung #verhindern #standard #nationalratswahl #partei
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