
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Kleinstes Frühchen der Welt
Nur so schwer wie ein Apfel – 212 Gramm – und am Leben!
In Singapur konnte das kleinste Frühchen der Welt, ein Mädchen namens Kwek Yu Xuan, aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sie musste vorzeitig entbunden werden, da ihre Mutter eine schwere Präeklampsie entwickelte, die lebenswichtige Organe schädigen und für Mutter und Kind tödlich sein kann.
Eigentlich hätte die kleine Kämpferin nur geringe Überlebenschancen gehabt, als sie nach knapp 25 Schwangerschaftswochen geboren wurde, aber dank der Fortschritte in der Medizin gelingt es, dass immer kleinere Babys überleben. Zwar hat das kleine Mädchen noch Probleme mit der Lunge, aber die Ärzte sind zuversichtlich was ihre Zukunft betrifft.
Umso erschreckender ist die Tatsache, dass Babys desselben Alters im Mutterleib bei Verdacht auf Behinderung abgetrieben werden können!
#fairändern setzt sich für Frauen und ihre Kinder ein – damit Österreich ein Ort der Unterstützung und Hilfe für Familien wird!
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