
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















und negative Folgen
Frauen, die unter Druck einer Abtreibung ungewollt zustimmen, sind mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit von negativen emotionalen Folgen betroffen. Das bestätigt eine Umfrage, die in den USA durchgeführt wurde.
61% jener Frauen, die eine Abtreibung durchlebten, verspürten starken Druck vom Umfeld vor der Abtreibung. Je höher dieser Druck war, desto ausgeprägter waren die negativen psychischen Folgen für die Betroffene. Die Umfrage zeigt, dass Frauen die Druck von außen, vor allem vom Partner, der Familie oder Dritten zur Abtreibung hin ausgesetzt sind, mehr negative Gefühle und Auswirkungen auf das spätere Alltagsleben erfahren. Dazu zählen Gedanken, Träume, Verlustgefühl, Trauer sowie generell schlechtere psychische Verfassung nach der Abtreibung.
Es muss noch viel geforscht werden in diese Richtung, denn keine Frau sollte sich jemals unter Druck gesetzt fühlen, eine ungewollte Abtreibung durchführen zu lassen!
Link zur Studie: https://www.cureus.com/articles/124269-effects-of-pressure-to-abort-on-womens-emotional-responses-and-mental-health#!/
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