
Mag. Cornelia Pernkopf
Vorsitzende kath. Familienverband Steiermark
“Der Katholische Familienverband ist sich jedoch auch bewusst, dass nicht jede Schwangerschaft bei einer Frau geplant und erhofft ist und nimmt den “Tag des Lebens” einmal mehr zum Anlass, mehr Beratungsangebote und Motivforschung bei Schwangerschaftskonflikten zu fordern. Vizepräsidentin Barbara Fruhwürth: „Eine anonyme Statistik und Motivforschung wäre eine dringend notwendige Grundlage für gezielte Beratungsangebote.”
Gleichzeitig appelliert die Vizepräsidentin an die Regierung, flankierende Maßnahmen wie ein flächendeckendes Netz an anerkannten psychosozialen und kostenfreien Beratungsstellen, eine Reform des Familienhärteausgleichsfonds oder die Einführung einer zumindest dreitägigen Bedenkzeit zwischen ärztlicher Beratung und Abbruch der Schwangerschaft im Ärztegesetz zu verankern, umzusetzen. Fruhwürth verweist dabei auf eine ähnliche Bedenkzeit, die es vor kosmetischen Operationen gibt: „Bei einer Nasenkorrektur sind zwischen Beratungsgespräch und Operation gesetzlich 14 Tage Bedenkzeit verpflichtend, um ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung zu haben,“ sagt die Vizepräsidentin und fragt: „Warum gilt das nicht auch für einen Eingriff wie den Schwangerschaftsabbruch?“ Bei dem Thema vermisst sie eine faktenbasierte Diskussion, bei der Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen.”















Welt-Down-Syndrom-Tag
Der 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag! Und obwohl ich deine Chromosomen nicht vorab genau nachgezählt hab, kann ich dir mit Gewissheit sagen: Du bist eine coole Socke!
Ohne dich wäre diese Welt halb so bunt! 
Die Initiative „EU for Trisomy 21“ ist eine Plattform für die Zusammenarbeit von Verbänden, Bürgern und Politikern zur Feier des Welt-Down-Syndrom-Tages. Ziel ist es, geistige Behinderung im Allgemeinen und Personen mit Trisomie 21, dem sogenannten Down-Syndrom, im Besonderen sichtbar zu machen. In Wien wird die Initiative am 21.03.2022 um 16.30 Uhr am Stephansplatz zusammen mit dem Verein „Ich bin O.K.“ durchgeführt. Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Die leichte Choreografie kann zu Hause eingeübt werden (hier ist das Tanzvideo: https://m.youtube.com/watch?v=jREIRh8rN0U&feature=emb_logo). Unter den Tags @eufortrisomy21 und #WDSD2022 können Aufnahmen der Flashmobs gepostet werden, um in den sozialen Medien die Anliegen von Menschen mit Behinderung präsent zu machen. Mach mit!
Das internationale Thema des diesjährigen Welt-Down-Syndrom-Tages lautet „Was bedeutet Inklusion?“ (#inclusionmeans) Für uns von #fairändern ist klar: Inklusion bedeutet zunächst einmal leben lassen!
Kinder, bei denen vorgeburtlich das Down-Syndrom festgestellt wird, werden hochprozentig abgetrieben. Zu groß die Angst und die Unsicherheit der Eltern. Dabei müsste das nicht sein. Jeder Mensch – ob behindert oder nicht – bereichert unsere Welt mit seiner ihm eigenen Buntheit.
Wir von #fairändern feiern das Leben, das größte Geschenk überhaupt!
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